Mit Affiliate Marketing Geld verdienen

Affiliate Marketing – eine spezielle Form des Marketings

Die Welt des Marketings ist sehr breitgefächert. Marketing ist sozusagen nur der Hauptbegriff unter dem sich viel versteckt. Hauptsächlich geht es um das Erreichen der Ziele, die sich ein Unternehmen steckt und durch die entwickelten Marketingstrategien erreicht werden sollen.

Die Ziele sind die sogenannten 4P´s, also Product (Produkt), Price (Preis), Promotion (Kommunikationspolitik) und Place (Vertriebspolitik). Wenn man keine Ahnung von diesem Thema hat oder sich das erste Mal damit auseinandersetzt, entstehen viele Fragen und man ist leicht überfordert. Gerade wenn man nicht in der Branche arbeitet und im Internet nach Möglichkeiten oder Mitteln sucht, mit seinem Blog oder Website Geld zu verdienen, kann man schnell die Nerven und Illusion verlieren.
Man muss kein Marketing Spezialist sein, um sogenanntes Affiliate Marketing zu betreiben. Es ist einfacher als man denkt und man kann damit wirklich viel Geld verdienen.

Was genau ist Affiliate Marketing

Wie kann ich mit Affiliate Marketing Geld verdienen

Affiliate- oder Partnerprogramm

Affiliate Marketing findet man meistens unter dem Begriff Affiliate- oder Partnerprogramm. Affiliate kommt aus dem englischen und bedeutet „angliedern“. Es ist ein Vertriebsweg des Online-Marketings. Hierbei handelt es sich um eine Firma (Merchant) der seine Vertriebspartner (Affiliates) durch Provisionen auszahlt. Dadurch eröffnet der Anbieter sich viele Vertriebskanäle und beteiligt die Affiliates an seinem Umsatz. Als Affiliate erhält man von der Firma Unterstützung, wie zum Beispiel in Form von Werbemitteln. Zu den Werbemitteln gehören, unter anderem Banner (in jeglichem Format), Layer, Gutscheine, Pop-Ups, Texte, Fotos, Videos u.v.m. Wichtig dabei ist, dass der Merchant, so gut es geht, auf seine Affiliates eingeht und sich deren Bedürfnissen anpasst.

Für wen ist es geeignet

Für größere Firmen die Dienstleistungen oder Produkte vertreiben, da erheblicher Aufwand und Vergütungskosten entstehen.

Blogger oder Website-Besitzer können, ohne Kosten oder Aufwand, davon profitieren. Dafür sollten diese aber eine Bedingung erfüllen und zwar eine bestimmte Anzahl an Unique Visits  haben. Unique Visit auch häufig als Unique User bezeichnet, ist die Zugriffshäufigkeit einer Seite. Für den Merchant ist eine Seite oder Blog erst ab 5000 Unique Visitors attraktiv.

Für den B2B (Business to Business) Bereich ist die Gründerszene, also Start-up Unternehmen und neue Publisher, sowie mittelständische Unternehmen interessant.
In der B2C (Business to Customer) Branche gehören die großen Industrien: Travel, Finance Telekommunikation und Nischenprodukte zu den Lukrativsten. Aber auch Websites oder Blogs die auf einem bestimmten Thema basieren, da diese sehr gut optimiert sind, um ein passendes Produkt oder Dienstleistung zu repräsentieren.

Welche Provisionsmodelle werden angeboten oder gibt es?

Mit Online Marketing Geld verdienen

Marketing Spezialist

Das Provisionsmodell wird von der Firma (Merchant) bestimmt, daher variieren diese von Merchant zu Merchant. Die meisten angebotenen Modelle werden unten vorgestellt, wie überall existieren auch „sonstige“ Provisionsmodelle. Diese werden sehr selten angewendet und werden daher nur genannt, aber nicht ausführlich vorgestellt.

Pay per Click:

Wenn ein User auf ein Werbemittel: Banner, Link, etc. klickt, gibt es die Provision. Bekannt ist dieses Modell von Google AdSense, wird aber heutzutage selten genutzt, da der Vorteil der performanceoptimierten Vergütung nicht zustande kommt. Wenn dieses Modell angeboten wird, dann mit einer niedrigen Vergütung.

Pay per Lead:

Für jede Kontaktaufnahme eines Users erhält man eine Provision. Trägt sich ein User seine Daten ein oder fordert z.B. Informationsmaterial an, gibt es Geld. Diese Form ist eine der gängigsten besonders bei Versicherungen aller Art.

Pay per Sale:

Das wohl geläufigste und bekannteste Modell: Das wichtigste ist Umsatz zu generieren. Jedes Mal wenn ein User über den Affiliate-Link etwas kauft, gibt es eine Provision.

Pay per View:

Diese Werbeart wird heutzutage fast nicht mehr verwendet, da sie nicht sehr effektiv ist und der eigentliche Nutzen des Affiliate Marketing verfehlt. Dieses Modell ist sozusagen, die typische Bannerwerbung, pro X Einblendung erhält man einen bestimmten Betrag.
Lifetime: Obwohl diese sehr lukrativ ist, wird sie selten angeboten. Dieses Vergütungsmodell findet man eher bei Abo-Angeboten, wie Online-Tools, Webhosting etc, wo ein bestimmter Betrag pro Monat gezahlt werden muss. Der Affiliate erhält monatlich so lange eine Provision, wie der Kunde das Abo nutzt.

Was kann man mit Affiliate bzw. Partnerprogrammen verdienen?

Sale und Lead

Sale wohl die bekannteste Art der Vergütung im Affiliate Marketing. Die Werbeausgaben sind performanceorientiert, dass bedeutet das für den Merchant nur Kosten anfallen, wenn Umsatz gemacht wird, somit hat er auch keine unnötigen Ausgaben.

Der Verkauf (Sale) eignet sich dementsprechend, da Umsatz erzielt wird und somit dieser Einnahmen erhält.

Bei der Lead oder Leadgenerierung geht es hauptsächlich, um die Handlung und nicht um den Verkauf, wie im Sale. Meistens geht es hier um persönliche Daten, die Mittels von Gewinnspiel-Programmen oder im Versicherungsbereich generiert werden.

Bei der Lead-Vergütung geht es um die Kundendaten, die in der heutigen Wirtschaft sehr viel Wert besitzen. Man kann auch sagen, dass der Lead die Grundlage zum Sale ist.

Provisionen und Einnahmen Affiliate - Marketing
Wie vorher schon erwähnt existieren verschiedene Provisionsmodelle. Daher ist es schwer eine pauschale Summe zu nennen, da unterschiedliche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um eine Provision zu erhalten. Auch die Auszahlung erfolgt von Unternehmen (Merchant) zu Unternehmen unterschiedlich, diese können einmalig oder über gewisse Zeiträume ausgezahlt werden.

Die Höhe der Provision wird meistens prozentual vom Warenwert berechnet. Diese kann zwischen 2 % bis zu 10 % betragen, auch Provisionsstaffeln sind möglich, die anhand von Lead oder Sale stattfindet, sodass ab einer bestimmten Anzahl von Sales ein höherer Prozentsatz ausgezahlt wird. Man findet Partnerprogramme wo man 40 Cent pro Sale erhält, aber auch welche indem man 500 Dollar erhält. Man sollte sich nicht nur nach der Höhe der Provision richten.

Viele machen den Fehler und begeistern sich schnell und wählen das Partnerprogramm mit der höchsten Provision aus, in der Regel wird man aber wahrscheinlich keine erzielen.

Es hat seinen Grund warum die Provision so hoch ausfällt, meistens handelt es sich um Produkte die sehr teuer oder schwer zu vermitteln sind. Bei solchen Programmen muss man sehr viel Zeit und Überzeugungsarbeit leisten, da die Zielgruppe sehr klein und beschränkt ist. Entscheidend man sich zum Beispiel für ein Browser-Spiel, dass 60 Cent pro Teilnehmer auszahlt, wird hier eine breite Masse angesprochen und man ergattert leichter und schneller Kunden.

Auch beim Affiliate Marketing kommt man an dem Thema Steuern nicht vorbei. Bei Fragen oder Unklarheiten, sollte man einen Steuerberater hinzuziehen oder direkt beim Finanzamt nachfragen. Wenn man auf seinem eigenen Blog oder Website Werbemittel einbaut, hat man die Absicht einer Gewinnerzielung. Daher muss man als Affiliate sich mit der Steuer auseinandersetzen und ein Gewerbe anmelden, auch wenn man noch nichts eingenommen hat.

Affiliate Inhouse Partnerprogramm

Inhouse Partnerprogramm

Inhouse Partnerprogramm

Hier findet alles in der Firma, also direkt beim Merchant statt. Das bedeutet es läuft nichts durch ein externes Affiliate-Netzwerk, sondern der Merchant muss alles selber umsetzen, da alles über die interne Firmenwebsite stattfindet. Ein Nachteil für den Merchant hierbei ist, dass dieser jedes Mal neue Zugangsdaten eingeben muss, und sich auch dementsprechend alle Ansprechpartner merken muss. Zudem kann es sein, dass in der Firma niemand  Know-How über Affiliate Marketing besitzt, in diesem Fall muss eine externe Affiliate-Agentur hinzugezogen werden, die das Inhouse Programm organisiert.

Was kostet Affiliate Marketing?

Die gute Nachricht ist, man kann ohne Geld ins Affiliate Marketing starten. Aber wiederum muss man natürlich sehr viel Zeit und Geduld investieren. Man kann mit einem kostenlosen Blog-Hoster beginnen, dort erhält man kostenfreie Subdomain. Um Texte zu schreiben benötigen sie kein Geld, aber viel Zeit. Man sollte sich natürlich im Klaren sein, dass es kein Tagesprojekt ist und es seine Zeit braucht, bis alles eingespielt ist und Erfolg hat.

Möchte man Geld investieren, gibt es einige Punkte bei denen es sich lohnt in die Tasche zu greifen, und trotzdem nicht die Welt kosten.
Eine eigene Top-level Domain, diese kostet ein paar Euro im Jahr, doch die Vorteile zu einer Subdomain sind enorm.

Ein Hosting ist wichtig um ausreichend Webspace zu haben, damit die Seite ohne Probleme funktioniert, wenn sich viele Besucher auf der Seite befinden und diese nicht abstürzt. Meistens gibt es die Hosting-Pakete inklusive einer eigenen Domain, diese findet man für einen kleinen monatlichen Betrag z.B. auf domainfactory.net oder 1&1.
Themes und Plugins sind meistens kostenlos verfügbar, wie auf WordPress, die auch ausreichen.

Wenn man nicht der Kreativste ist und das Texten einem einfach nicht liegt, kann auf Portalen nach Textern suchen und diese zu fairen Konditionen erstellen lassen.

Vor- und Nachteile von Affiliate Marketing

Für den Merchant ist Affiliate-Marketing ein sicheres und profitables Tool, da keine Werbekosten entstehen, weil dieser nur die Provision zahlt, wenn der Affiliate Partner durch einen Lead, Click etc. etwas verkauft.
Um die Werbemittel zu integrieren muss man kein Technik-Profi sein, man kann Banner und Co. ganz einfach auf einem Blog oder Website platzieren. Dadurch hat man als Affiliate und Publisher keinen großen Aufwand, um durch ein Partnerprogramm Geld zu verdienen, da es schnell und unkompliziert ist. Auch hierzu existieren Netzwerke, sogenannte Affiliate-Netzwerke, wie Affilinet oder TradeDoubler, die Hilfestellung geben um ein eigenes Affiliate-Programm zu starten.

Da sich Google und andere Suchmaschinen immer weiterentwickeln, ist es für einen Afiiliate schwierig geworden sich zu profilieren. Früher hat man sich durch das Setzen von vielen Backlinks, sowie eine hohe Anzahl an Texten weit ins Ranking geschafft. Dieses ist heutzutage nicht mehr so leicht. Da Suchmaschinen wie Google und Co. ihre Algorithmen ständig erneuern und verbessern. Der Fokus liegt heute nicht in der Quantität, sondern in der Qualität. Damit ist die vor allem die Qualität der Texte gemeint, je hochwertiger und informativer die Texte, desto höher positioniert man sich im Ranking. Hinzu kommt, dass das Thema SEO (Suchmaschinenoptimierung) eine fundamentale Rolle spielt, je besser Schlagwörter in den Texten untergebracht werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eine gute Platzierung im Ranking zu erhalten.
Zusammengefasst ist das Affiliate Marketing eine Win-Win-Lösung, sowohl für den Merchant als auch für den Affiliate. Beide profitieren davon gleichermaßen.

 

 

 

 

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